Osteopathie

Stellen Sie sich den Körper Ihres Tieres wie ein Uhrwerk vor, bei dem ein Rädchen präzise in das nächste greift.

Nur wenn alle Teile harmonisch zusammenarbeiten, kann das gesamte System reibungslos funktionieren.

Die Osteopathie betrachtet den Körper dabei ganzheitlich und gliedert sich in drei miteinander verbundene Systeme.


Parietales System
Es umfasst Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder sowie Nerven und bildet die Grundlage für Bewegung und Stabilität.

Viszerales System
Dieses System beinhaltet die inneren Organe und deren Aufhängungen, die in engem Zusammenhang mit dem Bewegungsapparat stehen.

Craniosakrales System
Dazu gehören der Schädel, das Kreuzbein sowie die Hirn- und Rückenmarkshäute, die eine zentrale Rolle für das Nervensystem spielen.


Gerät eines dieser „Rädchen“ aus dem Gleichgewicht oder läuft nicht mehr rund, kann sich dies auf den gesamten Tierkörper auswirken.

Die Folgen können sich in unterschiedlichsten Symptomen zeigen, von kleinen oder größeren Unregelmäßigkeiten im Bewegungsablauf über verspannte Muskulatur und Schmerzen bis hin zu Verhaltensveränderungen oder neurologischen Ausfallerscheinungen.

Die Ursachen hierfür sind vielfältig, dazu zählen unter anderem Zug an der Leine, Überbeanspruchung während des Wachstums oder im Sport, wildes Toben mit Artgenossen, Stress, degenerative Gelenkerkrankungen, Verletzungen, Narben und vieles mehr.